Leuchtende Tage - nicht weinen, dass sie vergangen sind, lächeln, dass sie gewesen sind!

 

Regenbogenbrücke  oder - Warum Tiere nicht so lange leben

Ich bin Tierärztin und wurde gebeten, den 10jährigen Irish Wolfhound Belker zu untersuchen. Die Besitzer, Ron, Lisa und ihr Sohn Shane, hingen alle sehr an Belker und hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte Belker und fand heraus, dass er Krebs im Endstadium hatte. Ich sagte der Familie, dass es kein Wunder mehr geben würde, und bot an, den alten Hund bei ihnen zuhause einzuschläfern. Während wir den Termin absprachen, erzählten mir Ron und Lisa, dass sie glaubten, der 4jährige Shane solle dabei bleiben. Sie dachten, er könnte etwas aus dieser Erfahrung lernen. Am nächsten Tag fuhr ich zum Haus der Familie, und spürte die gedrückte Stimmung, als Belker's Familie sich versammelte. Shane wirkte sehr ruhig als er den alten Hund ein letztes Mal streichelte, und ich fragte mich, ob er verstand, was los war. Innerhalb weniger Minuten war Belker friedlich gestorben. Der kleine Junge schien den Tod seines Freundes ohne große Schwierigkeiten zu akzeptieren. Wir saßen noch eine Weile zusammen und fragten uns, warum Tiere so viel früher sterben müssen als Menschen. Shane, der bis jetzt still zugehört hatte, meldete sich. "Ich weiß, warum." Wir alle waren überrascht. Was er als nächstes sagte überraschte mich noch mehr. Noch nie hatte ich so eine tröstende Erklärung gehört. Er sagte, "Wir werden geboren, damit wir lernen können, ein gutes Leben zu führen. Wir sollen alle lieben und nett zu ihnen sein, stimmt's? Na ja,Tiere wissen doch schon, wie das geht, also müssen sie nicht so lange hier bleiben wie wir."

Sue Beasley  

 

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn. Thornton Wilder aus "Die Brücke von San Luis Rey".

Stromer

Ein alter, ganz lieber Hund. Seine Besitzerin wurde ein Pflegefall und Stromer musste ins Th. Da war aber sein Bauch schon voller Tumore. Stromer ist am 29.1.2012 über die Regenbogenbrücke gegangen. Er musste nicht leiden.

Tiere treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer, denn sie haben ihre Spuren in unseren Herzen hinterlassen.

 

Maxi

Er wurde von einem polnischen Th übernommen weil er dort gemoppt wurde. er hatte hier bei uns noch eine schöne Zeit. Er freute sich, hatte Ausführpaten und war ein fröhlicher Hund. Ein Blasentumor hat ihn an 13.10.2011 besiegt. Wir werden an ihn denken.

Der Tod kann auch freundlich kommen, zu allen, die alt sind,
die nicht mehr festhalten werden wollen,
deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug.
Das Leben war schön.

Nico

Lautlos herangeschwebt,
sanft niedergelassen,
nicht einen Flügelschlag verweilt,
in den Himmel entschwunden.

28.7.2011

Coraccio

Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatross
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.

es gab wohl niemand von uns der ihn nicht besonders ins Herz geschlossen hatte. Seit dem 12.11. 2010 ist er nicht mehr bei uns. 

 

Ben

lebte allein in einem Grundstück. Er wurde von seinem Herrchen einfach nicht mehr abgeholt nachdem er immer wieder ausgebüxt ist. Wahrscheinlich zum Glück für ihn. Er hat hier im Th sein letztes Jahr mit viel Streicheleinheiten und regelmäßigen Spaziergängen genossen. Leider haben Bens Nieren nicht mehr richtig funktioniert. Am 18.10. 2010 ist er über die Regenbogenbrücke gegangen.

Jette

Sie ist am 4.7. über die Regenbogenbrücke gegangen

 

Am Ende einer jeden Reise steht die dankbare Heimkehr.

Helaria

 

Katja

Ein toller Hund, stolz und unabhängig. Hat sich ihre Leute immer selbst ausgesucht und wem sie vertraute dem war sie treu. Ein Tumor war stärker als sie. Katja wacht und wartet nun seit dem 3.6 am anderen Ende der Regenbogenbrücke.

Wie schön muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!

Astrid Lindgren (aus Pippi Langstrumpf)

Gianna

Es ging halt alles nur noch langsam aber sie war bis zuletzt immer gut drauf, interessiert an allen Dingen, neugierig, verträglich. Sie ist ganz friedlich eingeschlafen.

Lucky

Er war ein wundervoller Prachtkater der eine gehörige Portion Charisma ausstrahlte. Er war ein ganz besonderes Tier. Lucky hat uns, allerdings erst nach einer Probezeit seinerseits, aufgenommen und uns täglich mit seiner ganz einmaligen Art zu verstehen gegeben das er sich hier wohlfühlt. Er war nur kurze Zeit hier aber wir werden ihn nie vergessen. Am 19.3. 2010 wurde Lucky von einem Auto überfahren und einfach liegen gelassen. 

Unsere Cora
lebte 2 Jahre bei uns im TH. War uns Menschen gegenüber eine ganz sehr liebe, unkomplizierte und wohlerzogene Dame. Ball spielen war ihre Welt. Sie hat sich auch zum spazieren gehen immer ein Spielzeug mitgenommen. Man weiß ja nie, evt. begegnet man ja jemand der mitspielt :-)). In letzter Zeit wurde sie immer ruhiger und wollte nicht mehr so lange gehen. Zuerst dachten wir -naja sie wird ja nicht jünger. Beim Tierarzt wurde dann festgestellt das Cora etliche Tumore an den inneren Organen hat. Sie hat sicher schlimme Schmerzen ertragen. Seit 4.3.2010 ist Cora nicht mehr bei uns. Dort wo sie jetzt ist gibt es ganz viele große Wiesen und immer jemand der mit ihr Ball spielt. Wir werden immer an sie denken. Vielen Dank an Fam. Göbel für die vielen schönen Stunden die Sie Cora bereitet haben.

Slei

Er wurde mit 12 Jahren von seiner Familie in unser Tierheim gebracht. Zusammen mit Rex bewohnte er unser Seniorenheim, war fit, hat seine täglichen Spaziergänge mit Frau Purfürst genossen. Und er nahm seine "Arbeit" im verbellen aller die sich in seine Nähe wagten bis zum letzten Tag sehr ernst. Am 16.12.2009 ist Slei über die Regenbogenbrücke gegangen.

Lissy

 Aufmerksamen Nachbarn hatte sie es zu verdanken das sie ihre letzte Zeit nicht auch noch in einem Verschlag verbringen musste. Leider waren Ihre Nieren schon zu sehr geschädigt. Sie war ein wunderbares, freundliches Hundemädchen. Dankbar für die kleinste Zuwendung. Mit ihrer lieben Art hat sie alle Herzen erobert.

Lumpi  

Lumpi gehörte eigentlich schon zum Inventar. Er kam zu uns weil sein Herrchen verstorben war. 1993 geboren, lebte er seit 1999  im Tierheim. Frau Scheerbaum, Frau Wettke und Frau Lätzer sorgten dafür das er nie einen Mangel an Spaziergängen und Streicheleinheiten hatte. Vielen Dank für die Liebe und Fürsorge die sie ihm gegeben haben. Seit 25.6 2009 ist Lumpi nicht mehr bei uns. Er musste nicht leiden und war auch nicht allein.  

Nico

Nico wurde früh im Fundtierzwinger gefunden. Er war schon älter aber  immer in Bewegung und der Erste wenn es zum spazieren gehen ging. War fit, hat zu allem seinen "Kommentar" abgegeben, immer gut gelaunt, und freundlich zu jedermann. Trotzdem merkten wir das er Probleme hatte. Der Tierarzt stellte dann fest das Nico Krebs mit schon mehreren Geschwüren hatte. Er war nur kurz bei uns aber wir denken das er sich in dieser Zeit wohl gefühlt hat.  

Unser Thor

Er hatte noch nicht viel Gutes erlebt. Sein ganzer Körper war voller Schrotkugeln und sein Beinchen war schief zusammengewachsen. Trotzdem war er eine Frohnatur und platzte fast vor Lebensfreude. Er war etwas ganz besonderes - und unser aller Lieblingshund. Am 12.3.2008 musste er ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gehen. Ein wundervolles Jahr lang hatte er  ein Zuhause und bis zum letzten Tag hat er noch gespielt und sich gefreut. Dort wo er jetzt ist gibt es keine Schrotgewehre. Leb wohl Thor- er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben

Bobby

auch er war einer von denen die einfach ausgesetzt wurden, vielleicht weil er nicht mehr der jüngste war. Er war ein wunderbarer Hund, dankbar und immer freundlich. Ein Tumor in seinem Bauch war stärker. Kurz vor Weihnachten 2007 ist Bobby über die Regenbogenbrücke gegangen. Leb wohl kleiner Bobby 

Stella 

Sie wurde in einer Wohnung zurückgelassen. Konnte nicht mehr richtig laufen und war trotzdem immer freundlich und ein ganz liebenswerter und ruhiger Hund. Seit 3.8. 2007 ist sie nicht mehr bei uns. 

 

Gonzo   

war seit Juni 1999 im TH.

Am 29.6. 2007 ist Gonzo über die Regenbogenbrücke gegangen. Er musste nicht leiden und war auch nicht allein. Er hat zu unserem Tierheim gehört und er wird uns fehlen. 

 

 Gonzo war der Patenhund von Fam. Tuma und von Frau Purfürst. Vielen Dank für die Liebe die Sie ihm gegeben haben.

  Wir alle denken an Ihn

Ich begrub ihn im Garten neben einer alten Maschine.
Aber ich glaube an einen Himmel, in den ich nicht komme, doch wo er mich erwartet, den Fächerschwanz schwenkend, damit es mir bei der Ankunft nicht an Freundschaft fehle.

Pablo Neruda über seinen toten Hund